Two Fish: perfekt (gewesen)

im TRANSPORT>festival

»perfekt (gewesen)« beschäftigt sich mit Kontakt und Ignoranz gegenüber erstarrten bzw. sich im Wandel befindlichen Strukturen.

Zeitliche Abstände verwandeln Geschehnisse in
Blasses, Muffiges oder Ersehntes und Heiliges. Das
betrifft sowohl individuelle Leben wie Bevölkerungen
ganzer Länder. "Two Fish" sucht Antworten auf viele Fragen:
Wodurch entstehen Scheu, Identifikation und Überidentifikation
mit Erinnerung und Vergangenem? Bewirkt der „Reiz der Neuheit“ eine zerstörerische
Überblendung von Vergangenem? Inwiefern
berichten Fähigkeiten oder Unfähigkeiten, sich mit
Vergangenem zu beschäftigen, von den Gründen,
warum ich in meinem Gedächtnis Unbekanntem,
Fremdem, Raum schenke oder verweigere? Welche
Berührungsängste zeigen sich als körperliche oder
sprachliche Reaktionen auf Unbequemes?


„All das, was das Unbewusste so hochspült und meistens
unausgesprochen bleibt, entfaltet einen
ungeheuren Witz. Es geht unter anderem um die
Frage, wer denn nun Subjekt, wer Objekt der
Geschichte ist.“ (Berliner Zeitung)


Eine Produktion von Two Fish in Koproduktion mit dem HAU Berlin. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Gastspiel unterstützt vom Nationalen Peformancenetz NPN.

 

Von und mit Martin Clausen, Angela Schubot, Lajos Talamonti, Peter Trabner und Jörg Witte. Kostüme Lena Krapiwnikow. Licht Benjamin Schälike. Mitarbeit Thomas Schütt, Hanna Hegenscheidt. Produktion Björn Pätz. Produktionsassistenz Franziska Köhler

zurück